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Bot: Brassica oleracea convar.
acephala var. sabellica

Weitere Namen:
Braunkohl, Krauskohl, Federkohl, Südoldenburger Palme

Heilwirkungen:
Der Wirkstoff Sulforaphan im Grünkohl soll Krebs bekämpfen können.

Anwendungsweise:
Grünkohl ißt man gekocht oder gedünstet.

Pflanzenbeschreibung:
Grünkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und entwickelt einen bis zu 1,00 m hohen Strunk, an dem sich fächerförmig stark gekräuselte Blätter bilden, ähnlich einer Palme.
Grünkohl ist zweijährig, was bedeutet, daß er im 2. Jahr blühen würde, würde man nicht vorher die Blätter ernten.
Grünkohl läßt man überfrieren, weil dann der Zuckergehalt in der Pflanze steigt und sie so besser schmeckt.

Vermehrung/Anbau:
Grünkohl wird ab Mitte Mai direkt ins Freiland in einem Reihenabstand von 15 cm gesät. Sind die Pflanzen etwa 10 cm groß, werden sie an ihren endgültigen Standort im Garten gepflanzt. Regelmäßiges Gießen ist wichtig.
Ca 5 Monate nach dem Verpflanzen kann geerntet werden. Entweder wird die ganze Pflanze geerntet oder man schneidet nach Bedarf einzelne Blätter frisch ab.
Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein, der Boden gut gedüngt und kalkhaltig.
Gut wächst er in der Nachbarschaft von Rote Beete, Salat und Radicchio, schlecht neben Zwiebeln und anderen Kreuzblütlern.

Schädlinge des Grünkohls sind: Kohlhernie, Erdraupen, Erdflöhe, Weiße Fliege

Inhaltsstoffe:
Mineralstoffe
Karotin
Vitamin C
Sulphoraphan

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