Lat: Allium ursinum
Weitere Namen: Bärenlauch, Judenzwiebel, Wilder Knoblauch, Wurmlauch, Zigeunerlauch, Hexenzwiebel, Zigeunerzwiebel
Heilwirkungen:
- Blutreinigung
- Hilft beim Ausschwemmenn von Schwermetallen, Pestiziden etc. aus dem Körper
- Verdauungsanregend
- Gut für Leber und Galle, Magen und Darm
- Bei Schwächezuständen
- Bei Arteriosklerose
- Bei Bluthochdruck
- bei chronischen Hautausschlägen und Akne
- Bärlauch stärkt das Immunsystem und wird als - - Ergänzung in der Krebstherapie empfohlen.
Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Die Blätter werden als Salate und Suppen im Frühjahr zubereitet. Die Blätter müssen frisch sein. Beim Trocknen gehen die Wirkstoffe und auch der Geschmack verloren. Auch im Frühlingsquark schmecken die Blätter sehr gut.
Als Alternative kann aus den Blättern auch ein Saft zubereitet werden, von dem täglich 15 Tropfen 15 mal am Tag genommen werden sollen.
Auch die Zwiebeln werden verwendet und zwar im Herbst. Diese werden klein zerhackt frisch gegessen.
Bärlauchwein als Heilwein: Die Wirkstoffe werden aus dem Bärlauch durch den Alkohol ausgezogen. Hierzu nimmt man reinen Wein, am Besten aus biologischem Anbau.
0,25 Liter Weißwein werden mit einer Handvoll kleingeschittener Bärlauchblätter kurz aufgekocht. Danach wird alles durch ein Sieb gegeben und, sobald der Heilwein abgekühlt ist, getrunken.
Dieser Heilwein hilft bei Hautkrankheiten, ist blutreinigend und wirkt positiv auf Magen und Darm.
Pflanzenbeschreibung:
Der Bärlauch wird ca 20 bis 30 cm groß und wächst mit Vorliebe in Buchenwäldern in ganz Europa. Im Garten im Schatten einer Birke wächst er bei mir im Garten aber auch sehr gut.
Die lanzettförmigen Blätter schmecken sehr würzig nach Knoblauch, jedoch bekommt man nach dem Essen nicht die typische Knoblauchfahne. Es besteht eine Verwechselungsgefahr mit den Blättern des sehr giftigen Maiglöckchens und der tödlich giftigen Herbstzeitlosen. Sie sehen sich sehr ähnlich. Deshalb sollte man Kulturen im Garten nie in der Nähe von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen anlegen. Als Test, welche Pflanze man nun vor sich hat, reicht ein Zerreiben der Blätter. Riechen sie nach Knoblauch, sind es Bärlauchblätter.
Die Erntezeit der Blätter ist sehr kurz, nämlich in der Zeit von März bis Juni. Danach bildet sich die Pflanze zurück und läuft erst im nächsten Frühjahr wieder aus.
Bärlauch bekommt weiße, sternförmig angeordnete Blüten.
Vermehrung:
Die Aussaat ist sehr schwierig. Meistens klappt es nicht. Bärlauchsamen keimt nur, wenn eine lange, warme Stratifikation stattfinden kann. Das bedeutet, daß der Bärlauchsamen im Sommer in einer warmen und feuchten Periode ankeimen muß. Danach benötigt er ein kälteres Wetter und danach eine Entwicklungszeit von 3 Monaten.
Besser ist es, einige Zwiebeln auszugraben und sie in den Garten zu setzen. Hat der Bärlauch dort erst einmal Fuß gefaßt, sät er sich auch selbst aus.
Inhaltsstoffe:
Schwefel, Magnesium, Eisen, Mangan, Adenosin, Selen, Lauchöl, Flavonoide, Biokatalysatoren, Fructosane, Vitamin C, Allicin, Merkaptan
Rezepte:
Bärlauchcremesuppe:
Zutaten: 350 g Kartoffeln, 1 Zwiebel, 1 Esslöffel Olivenöl, 1 Liter Wasser mit 1 Esslöffel Gemüsebrühe, etwas Muskatnuß, Salz und Pfeffer und 2 Handvoll Bärlauchblätter.
Die klein geschnittenen Zwiebeln und Kartoffeln werden im Öl angebraten. Das Wasser mit der Gemüsebrühe wird dazugegeben und alles ca 15 min gekocht. Der grob geschnittene Bärlauch wird zum Schluß dazugegeben mit den Gewürzen. Dann wird alles püriert. Fertig.
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Bärlauch (3 Stück) Allium ursinum. Auch Waldknoblauch genannt. Intensives Aroma und Vitalität für Ihre Gesundheit. Mehrjährige, krautige Pflanze mit geraden, aufrecht wachsenden Stängeln. Die langgestielten Blätter wachsen vom Boden aus und erscheinen von Februar bis März. Der doldenartige Blütenstand besteht aus 5-20 Blüten, sie haben eine sternartige Form und blühen weiß. Mit der Blüte endet auch die Erntezeit der Blätter. Verwendung in der Küche: Blätter besitzen einen Knoblauch ähnlichen Geschmack ohne den störenden Mund- und Körpergeruch der bei Knoblauch auftritt. Aromatisches Gewürz für Suppen, Braten und Pesto oder zum verfeinern von Butter und Brot u.v.m.. Besitzt auch Heilwirkung die eine blutreinigende, krampfstillende und entgiftende Wirkung hat. Standort schattig, tiefgründiger humoser und feuchter Lehmboden. Blüte April-Mai, Wuchshöhe 20 cm. 3 Pflanzen! Farbe: grün.
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