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Polypodium vulgare

Lat: Polypodium vulgare

Weitere Namen: Steinfarn, Engelwurz, Baumfarn, Tüpfelfarn , Eichfarn, Erdfarn, Insüß, Otternkraut, Süßholz, Steinlakritze, Wrangenwurzel

Heilwirkungen:
- zum Aufbau der Muskeln. Tüpfelfarn enthält Ecdysteroide (Naturanabolika)
- schleimlösend bei Erkältungen ( bei Husten, Heiserkeit und Fieber)
- bei Leber- und Galleleiden
- bei Rheuma
- bei Gicht
- bei Asthma
- bei Appetitlosigkeit

Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Das Rhizom wird im Herbst geerntet, gereinigt und schnell getrocknet, so daß die frischen Wurzeln nicht verschimmeln können.
Zubereitung des Tees: 1/4 Liter Wasser werden mit 2 Teelöffel kleingehäckselter Wurzel vermischt und 5 Minuten lang auf kleinster Stufe gekocht. Man trinkt 3 Tassen Tee pro Tag.

Pflanzenbeschreibung:
Die Blätter des Tüpfelfarns sind einfach gefiedert und überwintern. Den Namen hat die Pflanze von den runden Sporenkapselhäufchen, die auf der Unterseite der Blätter zu finden sind.

Tüpfelfarn ist mehrjährig und frosthart. Er wächst an schattigen Stellen, bevorzugt in Wäldern, auf moosigen Baumstümpfen und Baumwurzeln,aber auch ein normaler Gartenboden, der nicht zu trocken sein sollte reicht ihm zum Leben. Die Pflanze bildet einen bis zu 1 cm dicken, süßlich schmeckenden Wurzelstock aus.

Der Farn wird ca 30 cm hoch.

Vermehrung:
Der Tüpfelfarn entwickelt Sporen, aus denen Vorkeime entstehen. Die Vorkeime bilden männliche und weibliche Geschlechtsorgane, in denen Schwärmer und Eizellen erzeugt werden. Sobald sich Schwärmer und Eizelle vereinigt haben, ist eine Befruchtung erfolgt.

Da die Vermehrung von Farn für Laien sehr schwierig ist, würde ich den Farn an einen schattigen Platz in den Garten pflanzen und davon profitieren, daß er sich selbst vermehrt und verbreitet.

Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl
Ecdysteroide
Gerb- und Bitterstoffe
Saponine