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Lat: Cyperus esculentus

Weitere Namen: Chufa

Heilwirkungen:
-
cholesterinsenkend
- Stärkung der Blutgefäße
- Schutz vor Freie Radikale
- als Darmtherapeutikum. Durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen bindet Erdmandel im Darm giftige Stoffwechselprodukte.
Verstopfung wird beseitigt, weil durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen die Beförderung im Darm beschleunigt wird.
Erdmandel unterstützt die Bildung einer gesunden Darmflora.
- Schutz vor Dickdarmkrebs durch Zuführung von Ballaststoffen.


Anwendungsweise:
Die Pflanze bildet kleine, unterirdische Knollen, die roh oder gedünstet gegessen werden können. Sie schmecken leicht nach Kokusnuß.
Die Araber stellten aus den Wurzeln eine Arznei, die Arabische Zuckerwurzel hieß, her.
Erdmandelprodukte sind in Reformhäusern erhältlich. Man bekommt sie in Form von Flocken, die aus den Wurzeln hergestellt wurden.
Die Flocken schmecken süß und nach Nüssen und passen gut als Zugabe in Joghurt, Müslis oder Quarkspeisen.
Dosis pro Tag: 2 Eßlöffel

Pflanzenbeschreibung:
Die Erdmandel gehört zur Familie der Riedgräser. Die Ursprungsländer sind Nordafrika und der Orient. Der Anbau heute erfolgt auch in Spanien in der Gegend um Valencia herum.
Erdmandel ist mehrjährig, verträgt aber keinen Frost. Die Pflanze mag einen sandigen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Sie wird ca 60 cm hoch und ist sehr pflegeleicht. Das Erdmandelgras bekommt zylindrische braune Rhizomknollen.

Vermehrung:
Die kleinen unterirdischen Knollen werden von der Mutterpflanze abgetrennt und wieder einzeln in Töpfe gepflanzt, so daß neue Pflanzen entstehen können.

Inhaltsstoffe:
Eiweiß 7,3 %
Fett 25,5 %, davon ein hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren.
hoher Gehalt an Ballaststoffen
Kalium
Calcium
Phosphor
Magnesium
Eisen
Kupfer
Mangan
Zink
Biotin
Phytohormone
das Flavonoid Rutin, welches vor freien Radikalen schützt die Blutgefäße stärkt.