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Kurkuma/Kurkumen

Lat: Curcuma longa, Curcuma domestica

Weitere Namen: Gelbwurz, Gelbwurzel

Heilwirkungen:
- appetitanregend
- verdauungsfördernd,
- leberschützend,
- wirkt vorbeugend gegen Plaqueablagerung in den Arterien und damit gegen Schlaganfall und Herzinfarkt.
- bei Menstruationsproblemen
- bei Gebärmuttererkrankungen
- bei Pilzinfektionen
- entzündungshemmend
- antibakteriell
- hilft bei Kreislaufproblemen
- gedächtnisstärkend
- konzentrationsfördernd
- Das Curcumin soll hochdosiert die Anzahl gefährlicher Darmpolypen reduzieren, die Vorstufe zu Darmkrebs .


Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Der Wurzelstock. Die Wurzeln werden im Dezember und Januar geerntet, wenn die oberirdischen Pflanzenteile zu welken beginnen. Die Wurzeln werden gereinigt, kurz in kochendes Wasser getaucht und dann an der Sonne getrocknet und zu Pulver gemahlen.

0,5 g Pulver sollen dann täglich 3 mal eingenommen werden.

Man kann allerdings Kukuma-Wurzeln auch frisch als Gewürz an asiatische Speisen geben. Gute Asia-Läden führen auch Kurkuma-Wurzeln.

Pflanzenbeschreibung:
Kurkuma stammt ursprünglich aus Süd- und Südostasien und ist ein Ingwergewächs. Die Pflanze wächst am Besten im feucht-warmen Klima. Sie bekommt lilienartige gelbe Blüten und lanzettförmige Blätter. Die Pflanze wird bis zu 1 m hoch.

Vermehrung:
Einzelne Rhizome werden von den Wurzeln, die Sie im Asia-Laden gekauft haben, abgetrennt und in Erde gelegt. Sie bilden dann Wurzeln und laufen neu aus. Sie brauchen es allerdings sehr warm (mindestens 25 ° C).

Inhaltsstoffe:
Curcumin, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Stärke