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Linum usitatissimum

Bot: Linum usitatissimum, Linum perenne

Weitere Namen: Flachs, Flachshere, Flachsleisi, Flachslinsen, Fals, Glix, Haarlinsen, Leinwanzen

Heilwirkungen:
- bei Entzündungen
- bei Rheuma
- als Tee bei Erkältungen mit Husten, Heiserkeit
- der Tee zum Gurgeln bei Entzündungen im Rachenraum,
- aufgrund der im Leinsamen enthaltenen Phytoöstrogene vorbeugend gegen Brustkrebs.
- Leinsamen regt die Verdauung an und wirkt
- abführend bei chronischer Verstopfung. Der Leinsamen quillt im Darm unter Aufnahme von Wasser, so daß sich der Stuhl ausdehnt, der Darm gereizt wird und es zur Darmbewegung kommt.
- Das Leinöl hilft lindernd bei Schuppemflechte,
- Hautausschlägen,
- Gürtelrose

Linum usitatissimum: Samen/seeds

Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Aus den Samen macht man, indem man zuvor das Öl kalt aus den Samen gepresst hat , beim Linum usitatissimum Leinsamenumschläge . Das Öl der Samen des Linum perenne wird äußerlich bei Rheuma aufgetragen.
Die Samen werden im September geerntet.
Herstellung des Leinsamentees: 1/4 Liter Wasser auf 2 Teelöffel Leinsamen gießen, 30 Minuten ziehen lassen und dann die Flüssigkeit leicht erwärmt trinken.

Linum perenne

Pflanzenbeschreibung:
Linum usitatissimum ist einjährig und wird ca 1,00 m hoch und blüht in der Zeit von Juni bis August. Linum perenne, der blaue Staudenlein, ist mehrjährig und wird bis zu 70 cm hoch.

Beide Leinsorten bekommen wunderschöne hellblaue Blüten, mögen einen sonnigen Standort in einem normalen Gartenboden.

Linum perenne: Samen/seeds

Vermehrung:
Linum usitatissimum wird von April bis Mai direkt in Reihen ins Freiland gesät und darf nicht verpflanzt werden. Ich habe ihn am 23.03.2005 ausgesät, woraufhin am 02.04.2005 die Keimung erfolgte.

Linum perenne sät man von Mai bis August ins Freiland.

Inhaltsstoffe:
Alpha-Linolensäure
Glycosid Linamarin
Phytoöstrogene
Schleimstoffe