Sie sind hier:
Pflanzennamen deutsch
Lat: Equisetum arvense L.
Equisetum arvense
Weitere Namen: Zinnkraut, Schachtelhalm, Katzenschwanz, Pferdeschwanz, Fegekraut, Schaftelen, Scheuergras Heilwirkungen
- bei Bindegewebsschwäche - bei rheumatischen Beschwerden - bei Gicht - bei stoffwechselbedingter Anschwellung der Beine - blutreinigend - bei zu starker Menstruation - bei Mund - und Zahnfleischentzündungen - bei blutenden Geschwüren - bei Durchblutungsstörungen - Ackerschachtelhalm lindert Erkrankungen der Nieren und der Harnwege,weil der Körper vermehrt Wasser ausscheidet. Dabei wird der Elektrolythaushalt nicht verändert. Bei eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit darf Ackerschachtelhalm jedoch nicht verwendet werden. Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Die ganze oberirdische, grüne Pflanze wird im Frühsommer abgeschnitten, getrocknet, zerkleinert und als Tee getrunken. Es dürfen auf keinen Fall die braunen Sporentriebe, die zuerst im Früjahr wachsen, gesammelt werden. Sie sind giftig. Herstellung des Tee`s: 1 Teelöffel Kraut mit 100 Milliliter kochendem Wasser übergiessen und 12 Minuten ziehen lassen. 2 bis 3 mal täglich eine Tasse Tee trinken. Bäder aus Ackerschachtelhalm regen den Stoffwechsel an und werden angewandt bei Durchblutungsstörungen, Beingeschwüren, sowie bei Rheuma und Gicht. Die Kieselsäure wird beim Baden vom Körper aufgenommen. Herstellung des Bades: 100 g getrockneter Ackerschachtelhalm wird ca 1 Stunde in heißes Wasser gelegt. Nach Durchsieben des Krautes wird die Flüssigkeit ins Vollbad gegossen. Pflanzenbeschreibung:
Der Ackerschachtelhalm hat einen tiefen weit horizontal verzweigten Wurzelstock, aus dem im Frühling die Pflanze, die ca 20 bis 30 cm hoch wird und waagerechte grüne Seitenäste bekommt, austreibt. Im Winter zieht sie sich zurück. Ackerschachtelhalm wächst an Wiesenrändern, auf Äckern und Grabenrändern. Er mag einen feuchten und lehmigen Boden. Inhaltsstoffe:
Kieselsäure, Kaliumsalze, Saponine, Flavonoide
