Teestrauch, Samen
Botanisch: Camellia sinensis L.
Weitere Namen:
(syn. thea sinensis L.), Tea Plant, Théier, Té, Chà
Heilwirkungen:
Vor allem der grüne Tee findet Anwendung als Verjüngungsmittel.
Die Substanzen im grünen Tee können
- Falten mindern und
- Probleme trockener Haut lindern,
- der Hautalterung entgegenwirken,
- das Hautbild verbessern,
- krebsvorbeugend durch die enthaltenen Polyphenole wirken,
- die Immunabwehr stärken.
Anwendungsweise:
Der grüne Tee wird täglich getrunken.
Pflanzenbeschreibung:
Das Ursprungsland der Teepflanze ist Assam (Hinterindien). Noch 300 vor Chr. wurden Teeblätter als Arznei in Form einer breiigen Suppe zubereitet. Erst in der Zeit zwischen 600 und 900 nach Chr. wurde der Tee zum Nationalgetränk der Chinesen. In Japan gewann der Tee um 800 n. Chr. an Bedeutung. Nach Europa kam er um 1550 durch die Araber.
In folgenden Ländern wird Tee heute angebaut: Indien, China, Sri Lanka, Kenia, Indonesien, Türkei, Japan, Rußland, Iran, Argentinien, Bangladesh, Malawi.
Die Teepflanze wird ein ca 6 m hoher Baum, wird jedoch in der Kultivierung strauchartig zurückgeschniitten, um die Blätter besser ernten zu können.
Die Blätter sind lanzettförrmig, wechselständig und immergrün, schwach gezähnt, etwas ledrig und 4 bis 10 cm lang.
Der Teestrauch bekommt weiße 3 cm große Blüten in den Blattachseln. Aus den Fruchtknoten entwickeln sich rundliche Kapseln mit 1 bis 3 braunen Samen von 1,50 cm Durchmesser.
Die Teepflanze braucht eine Temperatur von 18 bis 28 ° C und regelmäßige Niederschläge.
Die besten Anbaugebiete sind die Höhenlagen um 500 -2000 m. Im Tiefland wächst die Teepflanze nicht so gut.
Vermehrung:
Der Teestrauch wird aus Sämlingen oder, was verbreiteter ist, aus Stecklingen gezogen.
Die Teepflanze wird häufig zurückgeschnitten, so daß sie zu einem reich verästelten Strauch bis zu 1 m Höhe herangezogen wird.
Ernte:
Vom 4. bis zum 12. Jahr werden die Blätter geerntet. Die Teepflanze wird aber noch älter.
Geerntet werden die jungen Triebe in China und Japan nur 3 bis 5 mal ca alle 6 Wochen, damit die Pflanze Zeit hat, sich zu erholen.
In Indonesien und Indien wird in Hochlagen bis zu 15 mal, in Tieflagen bis zu 30 mal geerntet.
Danach gelangen die Blätter in luftige Welkhäuser, damit der Wassergehalt reduziert wird. Dann werden die Blätter durch Rollen für die Fermentation vorbereitet, indem das Gefüge der Blätter zerrissen wird und Zellsaft austritt. Durch diese Zellzerstörung wird eine Enzymreaktion freigesetzt, die über 4 Stunden bei 35 bis 40 ° C eine zusätzliche Aromabildung bewirkt.
Daraufhin werden die Blätter mit heißer Luft von 80 bis 110 ° C getrocknet. Das fermentierte Produkt ist der schwarze Tee.
Beim grünen Tee erfolgt keine Fermentation. Die Blätter zur Gewinnung des grünen Tees werden vor dem Rollen und Trocknenn mit Dampf behandelt, so daß die Enzyme inaktiviert werden. Deshalb bleiben die Blätter auch grün.
Inhaltsstoffe:
Flavonoide
Polyphenole
Coffein
Zink
Vitamin C
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