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Weizen |
Botanischer Name: Triticum aestivum
Weitere Namen:
französisch: Blé
italienisch: Frumento
spanisch: Trigo
Heilwirkungen:
Weizenkleie:
- findet Anwendung bei Darmträgheit. Die Weizenkleie bewirkt eine Volumenvergößerung des Stuhls, so daß auch
- das Darmkrebsrisiko gesenkt wird.
- Die Zivilisationskrankheit Divertikulose läßt sich mit Weizenkleie lindern.
- Der Blutfettspiegel wird gesenkt.
- Sie gilt als mildes Abführmittel.
Weizenkeime und Weizenkeimöl:
- beugen Arteriosklerose vor.
- Auf die Haut aufgetragen, pflegen sie die Haut.
- Weizenkeime wirken schützend gegen Nervosität und Stress,
- helfen bei Konzentrationsschwäche.
- Sie wirken aufgrund des Vitamins E positiv auf die Zellmembrane.
Weizenkeimöl:
- ist ein mildes Abführmittel,
- wirkt zellschützend,
- senkt die Blutfette,
- hilft bei Rheuma wegen seines hohen Vtamin-E Gehaltes.
Weizenkeimöl enthät das Coenzym Q10 (Ubichinon). Dieses wirkt
- blutdrucksenkend,
- postiv für den Cholesterinspiegel.
Fermentierter Weizenkeimextrakt:
- positiver Einfluss bei Tumortherapien, insbesondere bei Dickdarmerkrankungen, den kolorektalen Tumoren.
Weizengrassaft:
- Aufgrund des hohen Chlorophyllgehaltes von 70 % im Weizengrassaft, verwendet man in einigen Krebstherapien in den USA Weizengrassaft zur Tumorbekämpfung. Das Chlorophyll unterbindet die Stoffwechselvorgänge der Krebserreger. Weizengrassaft soll für ein ausgeglichenes Säuren-Basenverhältnis im Blut sorgen. Bei an Krebs erkrankten Menschen ist immer saures Blut vorzufinden.
Anwendungsweise:
Weizenkleie wird in Wasser aufgelöst und getrunken.
Weizenkeimöl gibt man an Salate:
Herstellung des Weizengrassaftes: Die Weizenkörner werden ausgesät (im Garten oder auf dem Balkon). Nach 9 bis 14 Tagen wird das Gras abgeschnitten und im Standmixer zerkleinert. Der Saft schmeckt süß.
Das Gras sollte immer nur einmal geerntet werden, da sich die besonderen Wirkstoffe nur während des Keimens bilden.
Beginnen sollten Sie mit 1 bis 2 Eßlöffeln pro Tag. Später können Sie auch 1 Glas voll trinken.
Pflanzenbeschreibung:
Weizen wurde schon vor 8000 Jahren als Wildform gesammelt. Die Heimat des Weizens ist im eurasischen Raum zu suchen.
Die Weizenpflanze ist ein einjähriges Ährengras, das zur Familie der Süßgräser gehört.
Vermehrung/Anbau:
Weizen benötigt schwere, nährstoffreiche Böden.
Weizen wird als Sommer- und Winterweizen angebaut. Winterweizen, der bei uns im Oktober ausgesät wird, hält Temperaturen bis - 22 ° C stand.
Inhaltsstoffe:
Stärke 58 %
Eiweiß 10-13 % (Gliadin, Glutenin)
Der Weizenkeim enthält: Vitamin E (Tocopherole, Tocotrienole), alle B- Vitamine, außer Vitamin B12, Mineralstoffe, Spurenelemente (Mangan und Zink), Aminosäuren, Faserstoffe, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Phytosterole, Lecithin.
Das Weizenkeimöl enthält: Linolsäure 50%, Linolensäure 5-8 %, Ölsäure 25 %, Palmitinsäure 7-18 %, Phospholipide, Glycolipide, Steroide, freie Fettsäuren, Vitamin E, Lecithin, Carotinoide, Octacosanol
Weizengrassaft enthält:
Vitamine A, B1, B2, B3, B6, B12, C, D, E H, K, Panthothensäure, Folsäure.
Aminosäuren: Alanin, Amidin, Arginin, Aspartinsäure, Cystin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylanalin, Prolin, Tyrosin, Trypotophan, Threonin, Valin.
Mineralstoffe: Calcium, Kobalt, Eisen, Phosphor, Kalium, Kupfer, Mangan, Natrium, Jod, Schwefel, Selen, Zink.
Achtung: Weizen enthält Gluten (Klebereiweiß). Einige Menschen, die an Sprue oder Zöliakie leiden, reagieren auf Weizen mit Unverträglichkeit.



