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Mistel in der Schweiz 30.05.2007

Bot.: Viscum album

Weitere Namen: Donarbesen, Geißechrut, Hexennest, Vogelchrut, Vogelmistel, Wintersamen.

Heilwirkungen:

- Mistelextrakte sollen bei Lungenkrebs die belastenden Nebenwirkungen der Strahlen - und Chemotherapie vermindern.
- Sie stärken das Immunsytem und
- verlangsamen das Tumorwachstum.
- Bei Bluthochdruck,
- zusammen mit Weißdorn zur Stärkung des Herzens bei alten Menschen,
- bei nervösen Herzstörungen,
- bei Arthrosen,
In der Homöopathie wird die Mistel eingesetzt bei
- Arteriosklerose,
- Schwindelanfällen,
- Epilepsie.

Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Die dünnen Zweige mit den Blättern werden von März bis April geerntet. Sie werden getrocknet.
Zubereitung des Misteltees: 1/4 Liter kaltes Wasser wird mit 2 Teelöffeln Mistelkraut vermischt. Dieses läßt man 12 Stunden lang einwirken. Dann wird es durchgesiebt. 2 Tassen täglich sollen getrunken werden.

Pflanzenbeschreibung:
Die Mistel wächst auf den Zweigen von Weißtannen, Kiefern und Laubbäumen. Man erkennt sie schon von weitem, vor allem bei Laubbäumen im Winter, wenn das Laub abgefallen ist, an ihrer kugeligen Erscheinung.
Sie blüht von März bis April, die Beeren reifen im Dezember.

Vermehrung:
Vögel fressen die weißen Beeren, die sehr klebrig sind und streifen die Samen an der Baumrinde ab. Dort bleiben sie kleben, keimen, bilden Wurzeln und Senker, die bis zum Kambium vordringen. So werden beim Dickenwachstum der Zweige die Senker immer weiter umschlossen.
Die Mistel ist ein Halbschmarotzer, der sich vom Wirt nur Wasser und Nährsalze nimmt.

Inhaltsstoffe:
biogene Amine
Flavonoide
Lectine
Schleimstoffe
Viscotoxine


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