Bot.: Quercus robur, Quercus petraea
Heilwirkungen:
Aufgrund der Gerbstoffe wirkt Eichenrinde
- zusammenziehend und
- entzündungshemmend.
Angewandt wird sie
- bei Durchfall.
- Bei Entzündungen im Rachenraum und am Zahnfleisch hilft Gurgeln mit Tee.
- Umschläge und Bäder bei Ekzemen,
- Verbrennungen
- offenen Beinen und
- entzündeten Augen,
- bei Hämorrhoiden,
- Fuß- oder Handbäder bei Frostschädigungen,
- bei Schweißfüßen ein Fußbad.
Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Die dünne Rinde der jungen Zweige wird im Frühjahr abgeschält, weil durch den Saftfluß die Rinde zu dieser Jahreszeit leichter von den Zweigen zu entfernen ist.
Die Rinde muß schnell getrocknet werden, um zu verhindern, daß sie zu schimmeln beginnt. Wird die Rinde zu lange gelagert, verringert sich der Gehalt an Gerbstoffen.
Zubereitung des Tees: 1/4 Liter Wasser wird mit 2 Teelöffeln kleingeraspelter Eichenrinde vermischt und 5 Minuten auf kleinster Stufe gekocht.
Getrunken wird der Tee bei innerlicher Anwendung 2 mal täglich.
Umschläge wendet man 3 mal täglich an.
Gegurgelt wird öfters nach Bedarf.
Der Tee bei Umschlägen am Auge muß verdünnt werden, bevor die Kompresse auf das Auge gelegt wird.
Pflanzenbeschreibung:
Quercus robur L. ist die Stiel- oder auch Sommereiche.
Quercus petraea ist die Wintereiche.
Die Stiel- oder Sommereiche wächst in Mischwäldern, die Wintereiche eher in gebirgigen Gegenden.
Inhaltsstoffe:
Vor allem Gerbstoff (Catechingerbstoffe)
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