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Bot.: Rosmarinus officinalis L.

Rosmarin: Blüte/Rosemary in blossom

Weitere Namen: Anthoskraut, Brautkleid, Hochzeitsbleaml, Kid, Meertau, Röselimarie, Weihrauchkraut.

Heilwirkungen:
Ein Rosmarinwein oder ein Rosmarintee werden empfohlen
- bei chronischen Schwächezuständen,
- Rheuma,
- Gicht,
- Oberbauchkoliken,
- zur Kreislaufanregung,
- zur Stärkung und Ausgleichung des Nervensystems.
- bei niedrigem Blutdruck,
- bei Völlegefühl,
- Blähungen,
- krampfartigen Magen-, Darm- und Gallestörungen.
- Äußerlich zur Behandlung von Gelenk- und Muskelrheumatismus.
- Rosmarinwein soll potenzsteigernd wirken.

Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Die Blätter werden vor der Blüte gesammelt und getrocknet.
Rosmarinwein als Heilwein: Die Wirkstoffe werden aus dem Rosmarin durch den Alkohol ausgezogen. Hierzu nimmt man reinen Wein, am Besten aus biologischem Anbau.
70 ml Weißwein werden auf 20 g Rosmarinblätter gegossen. Dieses läßt man 5 Tage lang einwirken. 1 x pro Tag trinkt man 1 kleines Glas voll.
Herstellung des Rosmarintees: 1/4 Liter kochendes Wasser wird auf 1 Teelöffel Rosmarinblätter gegossen. Das Ganze läßt man 15 Minuten lang ziehen. 2 x täglich wird eine Tasse getrunken, wobei es nicht zu empfehlen ist, den Tee spät abends zu trinken. Er könnte zu Einschlafproblemen führen.
Letztendlich nutzt man Rosmarin als Gewürz in der Küche an Gemüse- und Fleischgerichten.

Pflanzenbeschreibung:
Rosmarin wächst als Strauch und kann bis zu 2 m hoch werden. Er hat ledrige schmale Blätter und bekommt von April bis Juni hellblaue bis violette Blüten.
Die ursprünglichen Herkunftsländer des Rosmarin sind die mediteranen Gebiete. Er ist nur bedingt winterhart.

Vermehrung/Anbau:
1) Durch Aussaat: Die Aussaat erfolgt ab März im Haus in Aussaatschalen bei 18°C.
2) Durch Ableger.

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl
Bitterstoffe
Flavonoide
Gerbstoffe
Harze
Pflanzensäuren
Saponin


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Rosmarinus officinalis. Würzig, krampflösend. Bronzemedaille IGA Rostock 2003. Mehrjährig. Wächst im Jugenstadium sehr langsam. Bei Überwinterung zurückschneiden und gut abdecken. Geerntet werden während oder nach der Blüte an warmen bzw. sonnigen Tagen die Triebspitzen oder die Blüten. Das Erntegut wird getrocknet. Triebspitzen und ganze Zweige werden mitgekocht oder mitgebraten. Entwickelt ein starkes Aroma. Eignet sich für alle Fleischarten, aber auch für Fisch, Bohnen und Tomatensalat. In geringer Menge auch für Teeaufgüsse. Wirkt durchblutungsfördernd und krampflösend. Besonders sandige Lehmböden sind geeignet. Standort sonnig, Aussaat Februar-März, Erntezeit ab Juli, Inhalt reicht für ca. 50 Pflanzen. Farbe: grün.