Bot.: Solidago virgaurea L.
Weitere Namen: Goldwundenkraut, Heidnisch Wundkraut, Schoßkraut, Waldkraut
Heilwirkung:
- bei Hautkrankheiten
- bei Blasen- und Nierenentzündungen
- bei Blasen- und Nierensteinen
- zur Blutreinigung
- bei Rheuma
- bei Gicht
- bei Leberleiden
- bei Asthma
- bei Keuchhusten
- bei Bettnässen
- bei Candida
- bei oberen Atemwegsinfektionen
Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Das oberirdische Kraut im Bereich der Blüten wird zu Anfang der Blütezeit gesammelt und getrocknet.
Herstellung des Tees: 1/4 Liter kochendes Wasser wird auf 2 Teelöffel Goldrutenkraut gegossen. Das Ganze läßt man 10 Minuten ziehen. Bis zu 3 Tassen täglich ist die empfohlene Menge.
Goldrutenkraut sollte nicht bei chronischen Nierenerkrankungen eingenommen werden.
Pflanzenbeschreibung:
Goldrute wächst mehrjährig und erreicht eine Höhe von bis zu 1 m. Sie blüht in der Zeit von August bis Oktober gelb.
Man findet die Pflanze an Waldrändern und Lichtungen. Auch an Autobahnen sieht man sie immer wieder.
Goldrute möchte einen vollsonnigen Standort.
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl
Bitterstoffe
Flavonoide
Gerbstoffe
Saponine
Literatur:
Das neue Handbuch der Heilpflanzen von Ingrid und Peter Schönfelder