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Weinraute/Rue

Bot.: Ruta graveolens L.

Weitere Namen: Augenraute, Edelraute, Gartenraute, Raute, Weinkraut

Heilwirkungen
Achtung: Die Weinraute ist giftig!
- zur Beruhigung

- zur Appetitanregung

- zur Aktivierung der Nierentätigkeit

- bei Menstruationsbeschwerden

- Nervenleiden

- bei Rheuma

- bei Gicht

- bei Hautausschlägen

- bei nervösen Kopfschmerzen.

In der Homöopathie nutzt man das Mittel Ruta graveolens. Es wird gebraucht bei

- Rheuma

- Krampfadern

- Quetschungen

- Zerrungen

Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Weinrautentee wird innerlich und äußerlich genutzt.

Herstellung des Tee`s: 1/4 Liter Wasser wird auf 1 Teelöffel Rautenkraut gegossen. Die Einwirkungszeit beträgt 5 Minuten. Man soll dann 1 Tasse Tee 2 x am Tag trinken. Für Schwangere ist Weinrautentee nicht geeignet.

Pflanzenbeschreibung:
Die Weinraute wächst mehrjährig, hat duftende, graugrüne Blätter und Stängel und blüht von Juni bis August gelb.
Aus den Wurzeln gewinnt man einen rosaroten Farbstoff.

Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Ätherisches Öl, Gerbstoffe, Flavonoid (Rutin: wirkt gefäßschützend), Furanocumarine


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Weinraute, großblättrige späte (Saatgut) Ruta graveolens. Bitter, traditionsreich. Stark würzend, zu Salaten, Fleischsoßen, Fisch und Quark. Fördert die Magensaftabsonderung. Leichter bis mittlerer Boden, sonniger Standort erforderlich. Bildet ständig junge Blätter, Haupternte vor der Blüte. Standort sonnig, Aussaat März-Mai, Ernte 1. Jahr ab August, Folgejahr ab Juni, Inhalt reicht für 2m². Farbe: grün.