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Bot.: Salix alba L.

Medizinisch wertvoll sind auch die Arten: Salix purpurea L., Salix fragilis L. und Salix pentandra L.

Weitere Namen: Korbwiede, Maiholz, Katzenstrauch, Weidenkätzchenstrauch.

Heilwirkungen
- bei rheumatischen Schmerzen

- bei Gicht

- bei Fieber

- bei Kopfschmerzen

- bei Durchfall

Weidenrinde wirkt
- diuretisch

- schmerzstillend

- schweißtreibend

- astringierend

Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Die dünne Rinde der jungen Zweige wird im Frühling abgeschält und getrocknet, um sie dann als Tee zu verwenden.
Herstellung des Tees: 1/4 Liter Wasser wird mit 1 Teelöffel Weidenrindenpulver oder klein geraspelter Weidenrinde vermischt und kurz aufgekocht. Das Ganze läßt man 5 Minuten ziehen. Die empfohlene Menge sind 2 Tassen Tee täglich.
Anmerkung: Ich habe Weidenrindentee selbst hergestellt und muß sagen, daß er nicht besonders gut sondern eher bitter schmeckt.

Vermehrung:
Den Weidenbaum kann man ganz einfach vermehren, indem man im Frühling bis zu 1 cm dicke Zweige vom Baum abtrennt und sie in nasse Erde steckt. Die Weidenzweige bilden dann Wurzeln.

Pflanzenbeschreibung:
Weiden wachsen als Baum ode als Strauch, meist in feuchten Gegenden an Bachufern, Überschwemmungsgebieten und Seen. Jeder kennt das typische Merkmal, die Weidenkätzchen, die im Frühling noch vor den Blättern erscheinen. Weiden sind zweihäusig.

Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Gerbstoffe, Glycoside und vor allem Salicylsäureverbindungen