Bot: Coriandrum sativum
Chinesischer Name: husui
Heilwirkungen:
- Koriander leitet Schwermetalle aus dem Körper und beugt so Alzheimer vor, da die Schwermetalle dann erst gar nicht in den Gehirnzellen abgelagert werden können. Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Aluminium können durch Amalgamfüllungen in den Zähnen und durch belastete Nahrungsmittel in den Körper gelangen.
Koriandersamen werden angewendet
- bei Blähungen
- bei Appetitlosigkeit,
- bei leichten krampfartigen Magen- und Darmstörungen.
- Äußerlich nutzt man Koriandersamen bei Rheuma
- und Gelenkschmerzen, sie
- wirken blutstillend,
- schleimlösend,
- bei Übelkeit,
- Magenschmerzen,
- Verstopfung,
- Hämorrhoiden,
- Masern,
- Ruhr,
- Pokken,
- Zahnschmerzen.
- Koriander soll Salmonellen im Darm abtöten können. Der Wirkstoff, der die Bakterien abtöten soll, befindet sich in den Blättern und in den Samen. Er heißt Dodecenal. Dabei werden die Zellwände des Bakteriums angegriffen.
Korianderkraut, das ist die komplette Pflanze mit Wurzeln, wird verabreicht
- bei Masern,
- Magenschmerzen,
- Verdauungsstörungen,
- für Milz und
- Lunge.
Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Die Körner werden getrocknet und als Tee zubereitet.
Herstellung des Tee`s: 1 Teelöffel zerstoßene Körner mit 100 Milliliter kochendem Wasser übergiessen und 12 Minuten ziehen lassen.
Bei Zahnschmerzen wird mit Koriandertee gegurgelt.
Koriander wird natürlich auch als Gewürz z. B. bei Gemüseeintöpfen, Kohlgerichten und Hülsenfruchtgerichten genutzt. Er ist ein Bestandteil des Currygewürzes.
Die frischen Blätter schmecken sehr gut in asiatischen Gerichten.
In Indien findet man Koriander im Joghurt-Getränk Lassi.
Pflanzenbeschreibung:
Die Herkunftsländer sind Nordafrika und Vorderasien.
Koriander ist einjährig, wird ca 50 cm hoch und bekommt kleine weiße Blüten.
Er gehört zur Familie der Doldengewächse und ist eine Heilpflanze in der traditionellen chinesischen Medizin.
Vermehrung/Anbau:
Die Aussaat erfolgt von April bis Juni direkt ins Freiland. Die Aussaattiefe beträgt 1 cm. Der Samen wird angedrückt und mit Erde bedeckt. Der Reihenabstand sollte 25 x 10 cm betragen.
Die Keimung erfolgt bei 16 bis 20 ° C nach 14 bis 20 Tagen.
Der Standort sollte sonnig in einem nährstoffarmen, durchlässigen Boden sein.
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl
Chlorogensäure
Eiweiß
Flavonoidglykoside
Fett
Kaffesäure
Mineralstoffe (Kalium, Kalzium)
Stärke
Tannine
Vitamine (Niacin, Riboflavin, Thiamin, Vitamin C)
Zucker
Gerbstoff
Sitosterin
Dodecenal
Rezepte:
Koriandersuppe:
1 Hand voll frische Korianderblätter
3 Zwiebeln
50 g Olivenöl
30 g Mehl
1 L Gemüsebrühe
120 g Gouda
Creme fraiche
Die Zwiebeln werden fein gewürfelt geschnitten und im Olivenöl glasig gedünstet. Das Mehl unterrühren und mit der Gemüsebrühe löschen.
Die Korianderblätter werden feingehackt in die Suppe gegeben. Nicht kochen lassen.
Der feingeriebene Käse wird, nachdem die Suppe nach 15 Minuten vom Herd genommen wurde, in die Suppe gerührt.
Creme fraiche wird oben auf die einzelnen Suppenportionen gegeben.
Als Beilage ißt man Weißbrot.
Frischen Koriander können Sie online bestellen bei:
Gourmondo.de - Taste the world!Kurzbeschreibung: Koriander zählt mit zu den ältesten bekannten Gewürzen und stammt ursprünglich aus Südeuropa und dem Vorderen Orient. Die Pflanze war eines der ersten Gewürze, das mit den Seefahrern im 17. Jahrhundert nach Amerika gelangte. Heute wird Koriander weltweit kultiviert. Importe stammen aus Frankreich, Marokko, Italien, Russland, Türkei, Japan und den USA. Bei dieser Pflanze ist alles essbar; sowohl die reifen Früchte, die Wurzel als auch die Blätter. Bei dem von Gourmondo angebotenen Koriander (Herkunftsland unterschiedlich) handelt es sich um frisches Koriandergrün, d.h. die Blätter der Pflanze. Während frischer Koriander in der mexikanischen, vietnamesischen und thailändischen Küche fast täglich verwendet wird, bringen die grünen Blätter erst seit kurzem bei uns einen Hauch von Exotik in Salate, Suppen, Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichte. Koriandergrün verfügt über ein scharf-bitteren, intensiven Geruch und Geschmack. Tipp: Da Koriandergrün beim Kochen schnell seine Würzkraft, Farbe und Konsistenz verliert empfehlen wir das Gewürz nur kurz mitzugaren oder erst kurz vor dem Servieren über die Speisen zu geben. Das frisches Koriandergrün hält sich sowohl im Gemüsefach des Kühlschranks oder (wie einen Blumenstrauß) in einem Glas Wasser.


