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Gurke

Bot.: Cucumis sativus


Chinesischer Name: Huanggua, Hugua

Heilwirkungen

Gurken lindern äußerlich angewandt
- Verbrennungen,
- entzündete Haut und sollen
- der Faltenbildung entgegenwirken.
Desweiteren wird die Gurke angewandt bei
- Angina,
- Bindehautentzündung,
- Kehlkopfentzündung.
Gurkentriebe werden genutzt, um
- Bluthochdruck zu lindern.
Die Wurzeln und Blätter werden
- gegen Durchfall und
- Ruhr eingesetzt, die Triebe
- bei Harnwegserkrankungen.

Gurken wirken
- harntreibend und
- abführend.

Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Gurken werden roh, gekocht oder eingelegt gegessen. Zu medizinischen Zwecken nutzt man nicht nur die Frucht, sondern auch Wurzeln, Triebe und Blätter. Diese werden frisch und getrocknet verwendet.
Im Frühjahr noch vor der Blüte werden die Triebe gepflückt und dann getrocknet.
Im Sommer werden Wurzeln und Blätter gesammelt und dann getrocknet.
Zur Behandlung von Hautkrankheiten wird der Gurkenbrei auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen.
Zur innerlichen Behandlung wird ein Aufguß hergestellt.
Getrocknete Gurkentriebe werden auch zu Tabletten gepresst, um damit Bluthochdruck zu behandeln.

Pflanzenbeschreibung:
Die Gurke stammt ursprünglich aus Indien oder Afrika. Gurken wachsen einjährig, kriechen am Boden oder ranken an Spalieren. Ihre Blätter sind groß, handförmig und rauh beharrt. Ihre Blüten sind gelb. Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), bekommen runde und längliche Früchte, die zwischen 10 und 30 cm lang werden.
Gurken benötigen viel Wärme, um zu wachsen. Deshalb ist der Anbau, gerade für die kletternden Schlangengurken, im Gewächshaus empfehlenswert.
Der Boden sollte humusreich sein, da Gurken zu den Starkzehrern gehören und gut gegossen werden.
Gurken wachsen sehr gut in der Nachbarschaft von Dill, Erbsen, Buschbohnen und Knoblauch.
Sie wachsen schlecht in der Nähe von Tomaten, Kartoffeln und Radieschen.

Vermehrung/Anbau:
Durch Samen. Diese werden im April im Haus ausgesät. Es werden 2 Samenkörner pro Topf etwa 1,5 cm tief ausgesät. Haben sich die Pflanzen entwickelt, läßt man nur eine Pflanze stehen, die andere wird entfernt. Auf keinen Fall dürfen die Wurzelballen zweier Pflanzen voneinander getrennt werden.
Erst nach Frostende, also ab Ende April/Anfang Mai dürfen die frostempfindlichen Pflanzen nach draußen gesetzt werden. Hierbei sollte man darauf achten, die Pflanzen langsam an die Sonnen zu gewöhnen, da sie sonst einen Sonnenbrand bekommen können. Das geht am Besten, indem sie einige Tage in den Schatten gestellt werden.

Inhaltsstoffe:
Eiweiß
Fett in geringen Mengen
Kohlehydrate
Mineralstoffe wie Kalium
Vitamine A, B und C
Wasser ca 95%


Gurkensamen können Sie online bestellen bei:

www.baldur-garten.de

Schlangengurke "Kalunga" F1 Schlangengurke "Kalunga" F1 ist als erfrischendes, kalorienarmes Gemüse sehr beliebt und bringt Ihnen in der Vorkultur unter Glas oder im Freiland hohe Erträge. Besondere natürliche Eigenschaften: Bitterfrei, rein weiblich, resistent gegen Echten Mehltau. Besonderheiten: rein weiblich blühend, bitterfreie, glatte Früchte, besonders knackig, hoher Ertrag, pflegeleicht. Die Ernte der leckeren Früchte beginnt ab Ende Mai und endet im Oktober. Aussaat: Februar-Ende Mai Erntezeit: Ende Mai-Ende August Arten der Kultur: Gewächshaus, Folie Frucht-Größe: 35-38 cm Verwendung: Salatgurke Resistent gegen: tolerant: Echter Mehltau, Gurkenkrätze, Blattflecken