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Chinesische Heilkräuter
deutsche Pflanzennamen
Hirtentäschel
Bot.: Capsella bursa-pastoris
Chinesischer Name: Jicai
Weitere Namen: Bauernsenf, Taschenkraut, Schneiderbeutel, Säcklichchrut, Herzkraut, Löffeli
Das gesamte Hirtentäschelkraut wird eingesetzt
- bei starken Menstruationsblutungen,
- bei inneren und äußeren Blutungen,
- zur Senkung des Blutdruckes.
- Hirtentäschel soll diuretisch wirken,
- die Sehkraft verbessern, wird eingesetzt bei
- blutunterlaufenden Augen,
- Ödemen,
- Ruhr,
- Harnwegserkrankungen.
Speziell die Samen werden verwendet bei Augenbeschwerden wie
- Schmerzen,
- Hornhauttrübung,
- Glaukom,
- zur Verbesserung der Sehkraft.
Im Frühling wird das ganze Kraut inclusive der Wurzel gesammelt und dann getrocknet. Das Kraut wird eingenommen als Pulver, Tablette oder Abkochung.
Pflanzenbeschreibung:
Hirtentäschel gehört zur Familie der Kreuzblütler. Die Pflanze wächst ein- oder zweijährig, bildet eine lange Pfahlwurzel aus und wird ca 40 cm hoch. Hirtentäschel blüht fast während des ganzen Jahres und bekommt dann als Früchte die typischen Dreiecke, die wie die früheren Hirtentaschen aussehen. Daher hat das Hirtentäschelkraut auch seinen Namen.
Hirtentäschel hat seine Heimat in Asien und Europa, wächst anspruchslos auf Wiesen, in Gärten, an Wegesrändern und auf Brachland.
Die Geschmackszugehörigkeit in der traditionellen chinesischen Medizin ist süß.
Vermehrung/Anbau:
Durch Samen. Den Samen sät man im zeitigen Frühjahr ab März ins Freiland.
Inhaltsstoffe:
Acetylcholin
Aminosäuren
Cholin
Eiweiß
Fett
Flavonoide
Mineralstoffe (Eisen, Kalium, Phosphor)
Saponine
Sinigrin
Sitosterin
Vitamine A,B und C.
Zucker
